LEBE ICH AUCH IN DEINER NÄHE?

HINWEISE

Bibertritt: Gerade im Sand oder nassen Schlamm kann man Biberspuren gut erkennen. Die ca. 6cm langen und  5cm breiten Vorderpfoten haben fünf Finger mit Krallen. Die viel größeren Hinterfüße besitzen im Gegensatz zu den Vorderpfoten Schwimmhäute und sind ca. 16cm lang und 10cm breit. In der Mitte der Fährte zeigt sich eine sogenannte "Schleppspur", die durch die Kelle des Bibers verursacht wird.

 

Nagespuren: Gerade im Winter können die frischen, hell glänzenden Nagespuren an den Baumrinden wie auch auf dem Boden liegende Holzspäne gut erkannt werden. Die Späne oder geschälte Zweige sind häufig am Ufer oder im Wasser zu finden. Am auffälligsten sind natürlich vollständig gefällte Bäume.

 

Biberburg und Biberdamm: Die durch den Biber angelegten Staudämme aus Ästen und Schlamm sind meist gut sichtbare Bauwerke.  Der Wohnbau des Bibers hingegen reicht von offener Biberburg bis hin zum verstecktem Erdbau im Uferbereich.

 

Biberröhren: Bei sehr niedrigem Wasserstand können angelegte Kanäle und Burgeneingänge entdeckt werden.

 

 

Biberrutschen: Am Ufer kann man manchmal ausgetretene Pfade erkennen, an denen sich die Biber ins Wasser gleiten lassen.

 

Markierungshügel: Zur Revierabgrenzung nutzen Biber ein Duftsektret aus der Afterdrüse, das "Bibergeil". Damit hinterlassen sie ihren Geruch auf sogenannten Markierungshügeln.

                                               

Losung: Der Biberkot ist braun, rundlich, ca. 2-4 cm lang und 2 cm breit. Er besteht aus unverdaulichen Pflanzenteilen und kann vor allem im Wasser, vor den Bauten oder in der Nähe von Fressplätzen gefunden werden.

 


VERWECHSLUNGSGEFAHR

Nachdem der Biber vor mehr als 200 Jahren in Hamburg ausgerottet wurde, kehrt er zusammen mit dem Fischotter wieder zurück in seine alte Heimat. Neben diesen heimischen Bewohnern unserer Gewässer breiten sich auch gebietsfremde invasive Arten aus Nord- und Südamerika aus.

Bisam und Nutria teilen sich ihren Lebensraum mit Biber und Fischotter. Sie voneinander zu unterscheiden ist manchmal gar nicht so einfach. Schaut man jedoch genauer hin, fallen eindeutige Unterscheidungsmerkmale auf.

 


Download
Hier finden Sie eine Übersicht zur Unterscheidung von Biber, Fischotter, Nutria und Bisam!
Quelle: Behörde für Umwelt und Energie
Verwechslungsarten.pdf
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Und womöglich auch noch Fotos gemacht?

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Vielen Dank!

 

Ansprechpartner:

Frederik Landwehr
Loki Schmidt Stiftung

Steintorweg 8
20099 Hamburg
040-2840998-34

biber@loki-schmidt-stiftung.de
www.loki-schmidt-stiftung.de

Dr. Nina Klar
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Abteilung Naturschutz
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
040 / 428 40-2339

nina.klar@bsu.hamburg.de
www.hamburg.de/naturschutz